Hephatha - das ist: Tu dich auf!

Evangelium nach Markus 7,34

Die mildtätige Gesellschaft, die 1996 gegründet wurde, hat sich diesen Namen gegeben, weil sie gerade
das umsetzen möchte, was im Markusevangelium Kapitel 7 mit der Geschichte der Heilung und
Hinwendung von Jesus zu Kranken, Behinderten und Hilfesuchenden beschrieben wird. Es geht um
praktizierte Nächstenliebe nach christlichem Verständnis. Offen sein für jedes Problem, sich jedem
annehmen, der es möchte, Not erkennen und helfen, wo es erforderlich ist, soziale Dienste realisieren,
wo man darauf angewiesen ist. Dies spiegelt sich im Symbol der Gesellschaft, Hände, die bereit
sind etwas zu tun, ein Herz, was von Gottes Liebe bewegt ist, sich dem Nächsten zuzuwenden, wieder
Denken, Fühlen und Handeln als eine Einheit! Unabhängig von Weltanschauungen, Rasse, Alter,
Nationalität und Geschlecht stehen die Möglichkeiten und Angebote der Gesellschaft allen offen.

"Tu dich auf" ist damit im doppelten Sinne zu verstehen: der Mensch soll offen sein für seinen
Nächsten und Hephatha will dabei offen sein für jede Hilfestellung.

Besonders die Integration von alten, kranken und behinderten Menschen im Alltag und das Miteinander
von jüngeren und älter werdenden Menschen mit und ohne Behinderungen steht als Aufgabe. Dieses
Miteinander wird zum "Füreinander" als Zeichen der Verständigung in einer immer sozial und menschlich
ärmer werdenden Welt, dafür arbeitet "HEPHATHA". Der Mensch, gleich welcher Altersstufe und welcher
psychischen Verfassung, wird geliebt von Gott - das schafft Würde und Vertrauen.

Christliche Altenarbeit zielt darauf hin, Defizite des Alters nicht zu verdrängen, sondern diese
Lebensphase bewusst zu gestalten, auch wenn noch zusätzliche Sinneseinschränkungen
(z.B. eine Hörbehinderung) vorliegt.